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Hl. Hedwig

Die Hl. Hedwig (polnisch: Jadwiga), Herzogin von Schlesien, wurde 1174 auf Schloss Andechs am Ammersee als Tochter des Grafen Berthold IV. von Andechs-Meranien geboren. Ihre Mutter war Gräfin Agnes von Rochlitz. Die Erziehung der Hl. Hedwig wurde frühzeitig einer Tante im Benediktinerkloster in Kitzingen übertragen. Im Alter von zwölf Jahren verheiratete sie ihr Vater 1186 mit dem späteren Herzog Heinrich I. von Schlesien. Bereits ein Jahr nach der Vermählung gebar sie ihr erstes Kind; sechs weitere sollten folgen.

Die Hl. Hedwig wird als eine gute Mutter und vorbildliche Gattin beschrieben, die ihren Mann bei der Kultivierung Schlesiens hilfreich zur Seite stand. Sie selbst lebte für eine Herzogin sehr bescheiden und stellte stets ihre eigenen Bedürfnisse unter das Wohl der Armen, Kranken und Hilfsbedürftigen in ihrem Land. Darüber hinaus widmete sie sich besonders der Vertiefung des christlichen Glaubens in der Bevölkerung. Viele Spitäler, Krankenpflegeeinrichtungen und Kirchen wurden von ihr gestiftet und unterstützt.

Nach dem Tod ihres Mannes 1238 zog sie sich in das von ihr gegründete Zisterzienserkloster Trebnitz zurück. Sie starb dort am 15.10.1243. Bereits am 26. März 1267 wurde Hedwig von Papst Clemens IV. heilig gesprochen.

Worte von hl. Papst Johannes Paul II:

"Die heilige Hedwig steht wie eine Grenzgestalt, die zwei Nationen miteinander verbindet: die deutsche und die polnische Nation. Sie verbindet sie im Verlauf vieler Jahrhunderte einer Geschichte, die schwierig und schmerzhaft war."